"Rückblickend eine sehr gute Entscheidung"

von

Erfinderlabor 2021 mit Schülerinnen aus dem Chemie-LK

Das Erfinderlabor ist eine Workshop-Reihe des Zentrums für Chemie (ZFC), eines gemeinnützigen Vereins, der seit 2004 in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Verbänden Projekte für die MINT-Fächer veranstaltet. Der klassische Unterricht soll dabei mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Klimaschutz, Energiewende und Ressourceneffizienz verzahnt werden. Dieses Jahr kooperierten für die Elo-Schülerinnen das Institut für Materialwissenschaft an der TU Darmstadt und die Merck KG aA.

Als weitere Neuerung wurde diesmal unter Corona-Bedingungen die Veranstaltung vollständig im digitalen Rahmen abgehalten. Luise-Emine und Clara haben als Ergebnis ihrer Einführung in MINT-Studiengänge und die Arbeit an der Hochschule ein Erklärvideo zum Forschungsgebiet ihrer Arbeitsgruppe erstellt.

Das Video ist noch nicht online, daher bitte unter

https://www.z-f-c.de/erfinderlabor-oberstufe

gelegentlich nachsehen.

 

Stimmen der Schülerinnen

Luise:

"Die Woche stellte ein abwechslungsreiches Zusammenspiel aus interessanten, zukunftsorientierten Veranstaltungen jeglicher die Naturwissenschaften betreffenden Themenbereiche und einer mit viel Freude verbundenen Gruppenarbeit dar. So konnte man neue Kenntnisse und Erfahrungen erwerben und viele neue Einblicke in verschiedenste Themen von Materialwissenschaften bis hin zum Patentwesen gewinnen, welche sich für die spätere Studien- beziehungsweise Berufswahl als sehr weiterbringend gestalten."

Clara:

"Am Erfinderlabor 2021 teilzunehmen war rückblickend eine sehr gute Entscheidung.Auch wenn das pandemiebedingt nur digital stattfinden konnte, war es trotzdem eine ereignisreiche und spannende Woche.

Am Montag ging es mit einer Einführung in die Materialwissenschaft durch den Leiter des Instituts für Materialwissenschaft an der TU Darmstadt los, am Nachmittag lernten wir dann das Unternehmen Merck in einer digitalen Werksführung und einigen Vorträgen kennen. Zusätzlich trafen wir uns an diesem Tag mit unseren Betreuern der TU in den jeweiligen Arbeitsgruppen in einer Videokonferenz, um so mehr über unsere Aufgaben und das Thema, welches wir abschließend in einem Erklärvideo darstellen sollten, zu erfahren – bei mir war es das Thema Oberflächen.

Nun musste ein 26-seitiges Skript gelesen und ein 43-minutiges Video geschaut werden, um dann die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten und Eigenschaften von Oberflächen zu verstehen. Aber auch die restliche Woche ging spannend und mit einem gut gefüllten Programm weiter. Soerfolgten einige Fachvorträge durch Experten der TU Darmstadt oder von Merck. Außerdem lernten wir die Firma Merck, ihre Arbeitsschwerpunkte und Angebote verstärkt kennen und gab es online Informationsveranstaltungen zum Thema Berufsorientierung.

Wenn die Zeit mal nicht mit einem Online-Vortrag verbracht wurde, arbeiteten wir in den Gruppen an den Aufgaben zu dem gruppenspezifischen Thema weiter, bald ging es dann aber auch schon an die Videoplanung für das Erklärvideo.Damit letztendlich ein gutes und verständliches Video entstehen konnte, wurde erst einmal im Team überlegt, welche der zuvor von uns behandelten Aspekte des zunächst sehr komplex erscheinenden Themas in das Video aufgenommen werden sollen und wie wir das möglichst einfach und für jeden verständlich darstellen wollen. War das geklärt, dann ging es an die Erstellung des Materials, also suchten wir die Bilder aus dem Internet, erstellten kurzeAnimationen und sprachen unsere Texte ein. In einer Nachtschicht zum Freitag haben wir dann unser Material sowie die erstellten Tonspuren zusammengeschnitten, sodass dann letztendlich ein fertiges Video entstanden ist.

Am Freitagmorgen mussten wir dann schon abgeben, denn die Vorbereitungen für die Abschlussveranstaltung am Nachmittag waren im vollen Gange. Bei dieser digitalen Veranstaltung sollten unsere Videos erstmals vor einem größeren Publikum gezeigt wurden. Erfreulicherweise kamen die Erklärvideos sehr gut an, sowohl bei den Schülern als auch bei den fachkundigen Experten, die an dieser digitalen Veranstaltung teilnahmen. Somit war dieses digitale Event ein schöner Abschluss für die durchaus tolle und spannende Woche, da man als Teilnehmer bzw. Teilnehmerin einiges an Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten machen und daraus Schlüsse für die eigene berufliche Zukunft ziehen konnte.

Obwohl die Corona-Pandemie das praktische Arbeiten an der TU und den persönlichen Kontakt zwischen den Teilnehmern verhinderte, war es eine sehr lehrreiche, interessante, aber auch anstrengende Woche. Damit alle Teilnehmer sich hoffentlich bald noch mal in „echt“ und abseits vom Bildschirm kennenlernen können, ist ein Abschlusstreffen vor Ort in Darmstadt geplant, soweit es eben die Pandemie im Sommer zulässt.

Auch unsere Erklärvideos sollen bald veröffentlicht werden, damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mehr über das spannende Themenfeld der Materialwissenschaft in kurzen Videos entdecken können."

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