Soziales Lernen

Angebote für die 5 und 6. Klassen

  1. Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass viele Klassen häufiger als früher Schwierigkeiten haben, eine gute Klassengemeinschaft zu bilden, d.h. es ist weniger selbstverständlich geworden, dass die Schülerinnen und Schüler einander zuhören, sich gegenseitig akzeptieren und miteinander auskommen.
  2. Gerade im Übergang von der Grundschule in das Gymnasium mit seinem differenzierten Fächerangebot und den höheren Anforderungen für die Kinder ist es wichtig, ein gutes Klima in der Klasse zu schaffen, damit sich alle wohlfühlen und so besser und stressfreier lernen können.
  3. Außerdem gibt es in einer Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen  persönlichen und fachlichen Voraussetzungen natürlicherweise Konflikte, und es geht in erster Linie darum, diese zu erkennen und konstruktiv zu lösen.

Deshalb führen wir, d.h. Schulsozialarbeit und Schulseelsorge, an der Eleonorenschule seit mehreren Jahren mit den Schüler/innen der 5. und 6. Klassen das sog. Eingangsproramm (EP)   durch, d.h. in jeder Klasse wird pro Schuljahr ( in der 5. Klasse pro Halbjahr!) ein Projekttag angeboten, wo es um die Themen „Regeln vereinbaren“,die Klassengemeinschaft stärken“ und „Konflikte konstruktiv lösen“ geht.
Begleitend dazu haben wir seit vielen Jahren eine Streitschlichtergruppe aufgebaut, aus deren Reihen jeweils zwei Schüler/innen für eine 5. oder 6. Klasse zunächst als Paten, später dann als Streitschlichter bzw. Mediatoren zuständig sind. 


Mediationsgespräche

Seit einigen Jahren machen wir gute Erfahrungen mit Mediationsgesprächen zwischen Konfliktparteien in verschiedenen Altersstufen. Häufig kommen Schüler/innen nach einem Eingangsprogrammtag auf uns zu, weil sie sich von der Klasse oder Einzelnen ausgegrenzt fühlen. Wir verabreden dann ein Gespräch und finden meist gemeinsam eine Lösung. Vereinzelt kam es auch schon zu Gesprächen zwischen Schülern und Lehrern, wo es auch einen konstruktiven Ausgang gab.


Anti-Mobbing-Programm

Wenn ein Schüler/ eine Schülerin in ihrer Klasse gemobbt wird bzw. der Verdacht besteht, sollte möglichst schon in den Anfängen dagegen vorgegangen werden. Dazu besteht die Möglichkeit, mit “No blame approach“ (= Interventionsansatz ohne Schuldzuweisung) in der Klasse zu arbeiten. Es gibt einige Kolleginnen und Kollegen, die schon damit gearbeitet haben, und wir wollen im laufenden Schuljahr auch ältere Schüler/innen darin schulen.


Zuständigkeiten

Für die Streitschlichter- bzw. Mediatorengruppe sind Frau Korbach und Frau Rensonet zuständig, für Gespräche mit Kindern wegen häuslicher Probleme eher Frau Korbach, zum Thema  "Mobbing in den Klassen" können die Schüler/innen an Frau Rensonet verwiesen werden bzw. die Klassenlehrer/innen sollten Frau Rensonet ansprechen.